WHO
Worüber ich mich gerne definiere?
Viel am Lachen, Rheinländerin eben.
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Zweitgrößte Angst?
Dass der Herd doch noch an sein könnte.
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Wofür ich mich schäme?
Als ich EINMAL mit einer Freundin Eisbaden war, schrieb ich danach in ein CV-Update: "Passionate about ice-bathing".
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Was mich geprägt hat?
Weil es zwei Menschen gibt, deren Meinung über dich wirklich zählt.
Dein 9-jähriges Ich – voller Träume und Neugierde. Dein 90-jähriges Ich – geprägt von Erinnerungen an erfüllte und zerplatzte Träume, richtige und falsche Entscheidungen. Beide blicken auf dein Leben. Das Kind in dir hofft, dass du den Mut hast, deinen eigenen Weg zu gehen. Das zukünftige Ich wünscht sich vor allem, dass du geliebt und gelacht hast, verbunden warst und ein gutes Leben hattest. Am Ende des Tages zählt doch: Im Heute so leben, dass dein jüngeres Ich stolz wäre und dein älteres Ich Frieden hätte. Warum verlieren wir unterwegs oft den Mut, unseren eigenen Weg zu gehen? Wir beginnen voller Hoffnung – doch landen häufig in einem Hamsterrad aus Arbeit, Selbstoptimierung und Erschöpfung, während das Versprechen von Wohlstand und Sicherheit für viele immer ferner rückt. Wie kann eine Gesellschaft sich fortschrittlich nennen, wenn sie ein System aufrechterhält, das Burnouts, Ungleichheit, Einsamkeit und Umweltzerstörung in Kauf nimmt? Die Antwort liegt in den Spielregeln, nach denen wir leben. Unser Wirtschaftssystem ist nicht primär darauf ausgerichtet, Glück, soziale Gerechtigkeit oder Nachhaltigkeit zu fördern. Sein oberstes Ziel ist finanzielles Wachstum – höher, schneller, weiter, ohne Rücksicht darauf, ob es uns als Gesellschaft guttut. Was, wenn wir eine Wirtschaft erschaffen würden, die das Kind in uns stolz macht und unserem älteren Ich Frieden schenkt? Wir können das besser. Zeit, die Spielregeln zu upgraden.






